Amateurfunk einst und jetzt

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DL8SFZ
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Re: Amateurfunk einst und jetzt

Beitrag von DL8SFZ » 19. Mai 2019, 14:59

Genau! Und deswegen sträube ich mich dagegen, soweit es geht und soweit es Sinn macht.

Übrigens, wieder etwas näher am Thema:
1981 begann meine Ausbildung, die damals noch Lehre hieß. Energiegeräteelektroniker, was für eine Berufsbezeichnung. Dass bei dieser Ausbildung weniger Elektronik unterrichtet wurde als das, was ich bereits mit 8 Jahren und meinen Philips-Elektronikbaukästen gelernt hatte, wusste ich erst 3 1/2 Jahre später.

Aber: 1983 machte ich die C-Lizenz und war froh, dass es 2m-Geräte fertig zu kaufen gab, denn selber eines aufbauen, nein, dazu hatte ich damals weder den Mut noch die Zeit. Klaro, neue Freundin war wichtiger... Aber auf dem OV-Abend brachte immer wieder ein OM einen Selbstbau mit und die ganze Schar hing mit den Köpfen darüber und jeder gab seinen Senf dazu. Und ja, dann war es wieder soweit. OM 1 wusste genaz genau, dass es so nie gut gehen würde, das sein völlig falsch und würde mit xy viel besser funktionieren. OM 2 dann dagegen, weil ja xy schon seit jahrzehnten so gemacht wird und dieses hier jetzt viel besser gehe. OM 1: Röhrengeräte waren und sind der Weisheit letzter Schluß. OM 2 Du hast doch keine Ahnung von Halbleiter und IC, also sei ruhig. Om 1: Willst du mir jetzt sagen, dass ich nicht Recht habe? Om 2: Wenn du doch noch nie mit Halbleiter gearbeitet hast, woher willst du dann wissen, dass das falsch ist?

Ach, kommt euch das irgendwie bekannt vor? Erinnert das nicht stark an so manche Diskussion, wie sie hier im Forum abgeht? Wir sehen, einst und jetzt liegen manchmal gar nicht so weit auseinander... :lol:
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db6zh
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Re: Amateurfunk einst und jetzt

Beitrag von db6zh » 19. Mai 2019, 17:47

DL8SFZ hat geschrieben:....... Aber auf dem OV-Abend brachte immer wieder ein OM einen Selbstbau mit und die ganze Schar hing mit den Köpfen darüber und jeder gab seinen Senf dazu. Und ja, dann war es wieder soweit. OM 1 wusste ganz genau, dass es so nie gut gehen würde, das sei völlig falsch und würde mit xy viel besser funktionieren. OM 2 dann dagegen, weil ja xy schon seit jahrzehnten so gemacht wird und dieses hier jetzt viel besser gehe......
:-) ich habe schon 2-3mal Editorials aus den 60ern uploaded. Das ist unter Technikern in Rein-Kultur seit Kain und Abel bereits so üblich, auch unter Funkamateuren. Dazu kenne ich Editorials in der cqDL bzw. DL-QTC aus den 60ern (ab 63/64 aufgehoben, die älteren leider nicht, aber per DARC-Archiv nachlesbar).

Sprache / CW wurde schon immer gefrozzelt, AM nach SSB war der nächste Anlaß. 1967 wurde bei identischer Prüfung (bis 1981) außer CW die C-LIz eingeführt, die bis zur Klasse 3 / E-Liz die Underdogs waren und die Welt stand jahrelang auf dem Kopf. Wenige Jahre vor dem ersten PC (Anfang der 80er) kam mit den µProcs eine wahre Halbleiterschwemme, bei RTTY dann Digital- kontra Analog-Konverter. Das haben wir heute wieder mit Digital Voice vs. Codec-freies SSB als trefflichen Diskussionspunkt. Wenn es nicht zum Religionskrieg und unter die Gürtellinie abrutscht, sind solche Diskussionen oft noch unterhaltsam und man lernt die Unterschiede schneller kennen :-) . Allerdings geht es oft recht rauhbeinig zu und ist nix für sanfte Gemüter. In Maßen alles ok und wird wohl auch immer so bleiben. Manche müßten nur an ihrer Streitkultur etwas arbeiten und nicht gleich Newbees überfallen .......

73 Peter

Funkonaut
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Re: Amateurfunk einst und jetzt

Beitrag von Funkonaut » 14. Jun 2019, 23:05

Hier nochmal eine Ergänzung für "AFU-Schrotti's"
Wie ja schon oben erwähnt ist bei den Recycling-Höfen der Stadtreinigung nichts abzustauben, da die sich immer auf ihre Sicherheitsanweisungen beziehen und keine Entnahme dulden.
Vor dem Eingang sind große Hinweisschilder, wie ordentlich entsorgt werden soll! -> Bild 1 der Anlage.
Zum Glück gibt es noch einige, die nicht lesen können ;) oder wollen und die geben ihre noch teilweise funktionierenden Elektrogeräte an die ach so kriminellen "Privatsammler ausländischer Nationalität" (Pl) ab.
Bei mir stehen die in der Zugangsstraße (Berlin/Gradestraße!) und sitzen auf ihren mitgebrachten Stühlen den ganzen Tag in der Sonne oder Regen und warten auf die Spenden. Als Hinweis, dass sie "Spenden" annehmen haben sie an ihren Kleintransportern Schilder angebracht, für alle, die es nicht wissen. -> Bild 2+3 der Anlage
Ein paar alte Reifen, für die die BSR pro Stück 2,60€ als Entsorgung haben wollte, bin ich da auch los geworden, da die Profiltiefe scheinbar für einen polnischen Bauern noch ausreichend war.
Das Beste aber zum obigen Thema: Meine Frage, ob auch Mikrowellengeräte abgegeben werden, wurde bejaht und mir zugesagt, dass für mich ein Gerät zurückbehalten werde.Ich solle im Laufe einer Woche mal nachfragen.
Habe jetzt für 5,-€ eine Mikrowelle, deren Trafo noch o.k. ist. (Hätte ich bei Nichtgefallen auch noch zurückbringen können)
Wenn ich mein Punktschweißgerät -wie weiter oben gepostet (der Aufwand ist ja gering) - fertig habe, werde ich es mal posten, :o falls ich das Experiment mit der Jakobsleiter überleben werde :evil: , da ich das natürlich auch mal in der Realität versuchen möchte , nachdem ich bei YouTu.. die schönen Funkenstrecken gesehen habe.
Dies sei hier zu Nutz und Fromm aufgezeichnet, für alle, welche sich ebenfalls für's Punktschweißen interessieren, auch wenn es nicht gerade OT-AFU ist.
Bild
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Funkonaut
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Re: Amateurfunk einst und jetzt

Beitrag von Funkonaut » 14. Jun 2019, 23:07

Hier noch die fehlenden Bilder:
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Funkonaut
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Re: Amateurfunk einst und jetzt

Beitrag von Funkonaut » 14. Jun 2019, 23:09

Und noch zu guterletzt das dritte Bildchen: ->
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Re: Amateurfunk einst und jetzt

Beitrag von Funkonaut » 14. Jun 2019, 23:13

Noch 'nen Nachtrag...-> wer's nicht weiß, linke Maustaste macht das Bild "lesefähig" :?

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