Notfunk: Machen wir uns lächerlich?

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db6zh
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Re: Notfunk: Machen wir uns lächerlich?

Beitrag von db6zh » 8. Jan 2019, 20:32

Alfred hat auf OE abgezielt. Wir müssen nicht auf alle seine Züge springen. 73 Peter

OE5AKM
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Re: Notfunk: Machen wir uns lächerlich?

Beitrag von OE5AKM » 13. Jan 2019, 12:34

Stimmt! Dennoch würde mich interessieren, ob in DL in den Medien etwas zu dieser Thematik berichtet wird. Schließlich liegen wir als Nachbarn ja nicht allzu weit auseinander - auch nicht in Bezug auf die Wetterlage!

73, Alfred, OE5AKM

db6zh
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Re: Notfunk: Machen wir uns lächerlich?

Beitrag von db6zh » 14. Jan 2019, 00:24

Z.Zt. helfen weitere BRK- und Feuerwehrzüge sowie Bundeswehr aus der Region Ingolstadt und Freising in den südlichen Landkreisen mit, speziell im Südosten. THW muß ich passen, möglicherweise auch die. Für Funkamateure ist das aber noch kein Thema, außer daß in lokalen QSO darüber berichtet wird, daß der eine oder andere Spezl auf diese Art zur Hilfe unterwegs ist (als BOS Mitglied).

Die Grundversorgung inkl. Kommunikation ist (noch) überall gewährleistet. Soweit geht die Katastrophe nicht und ähnliche Winter hatten wir in der Vergangenheit auch schon. Wir hatten nur noch nie so viel Jourmalisten überall gehabt, sie ihren Senf dazu geben mußten. Außerden sind die DL-Nachbarn von Salzburg bisher etwas glimpflicher weg gekommen, aber auch hart an der Grenze ihrer Leistung.

Schuld an solche Wetterkapriolen war bisher immer die SPD (laut Rudi Carell). Der Klimawandel wird erst bemüht, seitdem die SPD schrumpft.

73 Peter (einfach cool bleiben, vor drei Tagen flogen bereits die ersten Eidergänse wieder heim Richtung Norden)

OE5AKM
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Re: Notfunk: Machen wir uns lächerlich?

Beitrag von OE5AKM » 14. Jan 2019, 09:21

Danke für den Bericht!

73, Alfred, OE5AKM

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Re: Notfunk: Machen wir uns lächerlich?

Beitrag von do1mde » 14. Jan 2019, 10:52

Nun ja - es gab ja schon erfolgreiche Hilfs- und Rettungsaktionen mittels Amateurfunk....will mal sagen "sooooo schlecht" ist es auch nicht unbedingt. In den Bergen wurde eine abgestürzte Frau gerettet - einer der Begleiter hatte ein GPS und ein Handfunkgerät dabei und konnte so via eines Repeaters eine Station erreichen der dann die Bergwacht verständigte und auch gleich die Koordinaten für den Hubschrauber durchgeben konnte. Sowas ist ja grundsätzlich in Ordnung......damals beim Lawinenunlück in Galtür gabs wohl auch tatkräftige Unterstützung durch Funkamateure.....

Lachen muss ich nur bei diesen "prepperähnlichen Notfunkfetischisten". Wenn es tatsächlich einen wochenlangen flächendeckenden Stromausfall oder sowas geben sollte....da wird man eher nicht an irgendwelchen Notfunkkoffern sitzen und Betrieb machen (wie auch immer der gestaltet sein sollte). Wenns um Wasser, Lebensmittel, Medikamente - ums reine überleben geht - da wäre es das dümmste, an einem Funkgerät zu sitzen und auch noch seinen Standort preiszugeben......

73 Mike

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Re: Notfunk: Machen wir uns lächerlich?

Beitrag von db6zh » 14. Jan 2019, 13:03

@Alfred: heute in der Zeitung - unser Landkreis-THW war bis Samstag bereits in Bereitschaft und ist noch Samstag ausgerückt. Zur Bundeswehr als Ergänzung: In Ingolstadt waren immer schon Pioniere stationiert. Einen Donau-Brückenschlag habe ich in den 60ern mal miterlebt (Luftwaffe war mit eingebunden, flog als "Feind" einen Angriff auf die Pioniere, einer unserer Ausbilder flog mit und wir waren am Boden als Gäste/Zuschauer eingeladen). Was ich nicht wußte: eine Gebirgstruppe (Gebirgspioniere 8. Batallion) ist dort ebenfalls stationiert, gehört zu den Reichenhaller Gebirgsjägern (Brigade) und wurde "heimwärts" geordert (Zeitungsbericht). Lt. Zeitung sind auch von den Nachbar-Landkreisen die Bereitschaften zur Unterstützung unterwegs, außer zur Salzburger Ecke auch bis zum Allgäu. Laut Regierung sind total ~5.000 Helfer im Einsatz.

Für Dich als QTH Orientierung: Mein QTH ist Landkreis Pfaffenhofen/Ilm, der direkt südlich an Ingaolstadt anschließt. Nach den Zeitungsberichten ist so ziemlich alles an ehrenamtlichen Bereitschaften südlich der Donau im Alpenvorland und Gebirge zur Unterstützung (und auch Ablösung der Helfer dort im Dauereinsatz). In den Afu-Ortsverbänden sind einige direkt in den Organisationen, aber m.W. ist keine offizielle Kooperation Afu mit dem THW eingefordert worden. Ich bin natürlich nicht allwissend :-) , also falls jemand da mehr Info hat .......

Bayern hat unter der Ägide der Staatsregierung Verträge THW - Amateurfunk abgeschlossen, vor ~10 Jahren bereits und bei Katastrophenübungen wird i.d.R. die entsprechende Kontaktperson mit eingeladen. Ob dieser offizielle Weg in den Katastrophen-Landkreisen aktiviert wurde, weiß ich nicht. Unser Landkreis ist zwar bzw. war betroffen, aber nicht "katastrophal" (es regnet im Moment wie blöd und taut alles weg, man befürchtet jetzt eher Hochwasser).

Soweit ein "Lagebericht" aus der warmen Stube, nachdem die nassen Sachen vom Hunde-Ausgang wieder mal in der Heizung hängen. Gerade fängt eine OV-Runde an, mal horchen, was es Neues gibt.

73 Peter

@Mike: ja, manche Prepper erinnern mich an die 50er/60er, wo man von der Regierung um Einlagerung von 7-14 Tagen zum Überleben nach einem Atomschlag aufgefordert wurde. Ach ja .... auf Kabel1 kommt Mittwoch 16.1. wieder "Frequency", Sohn mit (im Feuerwehr-Einsatz) verstorbenem Vater via Afu-uralt im QSO. Schon zwei Mal gesehen, geht halt nichts über Röhrentechnik, bei Atomschlag wie Zeitreise .....

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Re: Notfunk: Machen wir uns lächerlich?

Beitrag von DO9HC » 20. Feb 2019, 14:34

Passend zu dem Thema: Stromausfall in Köpenick: https://heise.de/-4313680
Gab's da irgendwelche Notfunk-Aktivitäten?

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