Geschäftsgebaren eines Händlers nach Verkauf

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Dell55neu
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Geschäftsgebaren eines Händlers nach Verkauf

Beitrag von Dell55neu » 15. Mai 2020, 20:13

Hallo,
ich möchte mal wissen (und das am besten per PN), wer schon mal oder häufiger bei dem einen oder anderen Händler (nicht nur z.Zt. während des Corona Lockdowns) seine negativen Erfahrungen machen durfte?
Insbesondere wenn man ein Gerät oder Antenne Online gekauft hatte und innerhalb der 14 Tage Rückgaberecht, zurückschickte.
Musste gerade bei einem Händler (Name nur bei PN; möchte keine Anzeige wegen Rufschädigung) genau das erfahren.
Gerät innerhalb 1 Woche zurückgeschickt. Heute kam eine Mail wonach angeblich Teile fehlen würden....(nicht genannt)
Deshalb schickt dieser Händler das Gerät an mich zurück und verlangt nochmals die Versandkosten von 5 Euro. Unverschämt.... :evil:

Ist euch das auch schon mal passiert und wenn ja, mit wem?
73, Helmut

DL8SFZ
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Re: Geschäftsgebaren eines Händlers nach Verkauf

Beitrag von DL8SFZ » 15. Mai 2020, 20:35

Hallo Helmut,
bisher hatte ich mit den namhaften Händlern absolut keine Probleme.

Wenn dein Händler jetzt sagt, da würden Teile fehlen, stimmt das jetzt? Kann er es aufzählen, was fehlt? Meines Erachtens muss er das Gerät zurücknehmen innerhalb der 14 Tage, dürfte aber für fehlende Teile eine Nachberechnung stellen.
Kannst du beweisen, dass das Gerät vollzählig geliefert wurde?

Gruß
Stefan
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DK7BY
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Re: Geschäftsgebaren eines Händlers nach Verkauf

Beitrag von DK7BY » 15. Mai 2020, 21:24

Ich habe bis auf einen einzigen Händler ansonsten seit über 45 Jahren nur gute Erfahrungen mit Afu-Händlern gemacht. Ich kenne einen Surplus Händler, der kann mir Geschichten von Kunden erzählen, die möcht ich auch nicht erleben.

73 Karsten

Dell55neu
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Re: Geschäftsgebaren eines Händlers nach Verkauf

Beitrag von Dell55neu » 15. Mai 2020, 21:52

DL8SFZ hat geschrieben:
15. Mai 2020, 20:35
Hallo Helmut,
bisher hatte ich mit den namhaften Händlern absolut keine Probleme.

Wenn dein Händler jetzt sagt, da würden Teile fehlen, stimmt das jetzt?
Stefan, Nein.
DL8SFZ hat geschrieben:
15. Mai 2020, 20:35
Kann er es aufzählen, was fehlt?
Nein, machte er ja nicht. Er behauptet einfach, es würden Teile fehlen.
DL8SFZ hat geschrieben:
15. Mai 2020, 20:35
Meines Erachtens muss er das Gerät zurücknehmen innerhalb der 14 Tage, dürfte aber für fehlende Teile eine Nachberechnung stellen.
Kannst du beweisen, dass das Gerät vollzählig geliefert wurde?

Gruß
Stefan
Stefan, die Zurücknahme verweigert dieser mit der diffusen Angabe des Fehlens von Teilen.
Das er fehlende Teile nachberechnet und vom kompletten Kaufpreis inkl. Versandkosten abziehen kann, habe ich in einer Mail vorhin geschrieben.
Oder ist das ein neuer Trick, sich aus den 14 Tagen Rückgaberecht durch Rücksendung dadurch fein rauszuhalten,
indem man dem Käufer unterstellt es wären Teile der Sache nicht mit geschickt worden/würden fehlen?

Ich warte nur noch darauf, dass er am Montag nächster Woche (da sind die 14 Tage rum) nach Verweigerung der Rücknahme meinerseits,
diese Rücknahme mit dem Ablauf der 14 Tage auch verweigert....
Aber genau das, sieht das BGB mit einer "Fristverlängerung" durch Rücksendung der Ware innerhalb der Widerspruchsfrist, um weitere 6 Monate vor.
Egal, ich harre der Dinge die da kommen...
Es ist nur komisch für einen Händler, ein solches Geschäftsgebaren an den Tag zu legen, so nach dem Motto "Verkauft ist verkauft, nach mir die Sinflut."
73, Helmut

DL8SFZ
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Re: Geschäftsgebaren eines Händlers nach Verkauf

Beitrag von DL8SFZ » 15. Mai 2020, 22:05

Helmut, dann ist es echt eine üble Masche.

Um weitere Mißverständnisse ect. zu vermeiden, würde ich anrufen und es freundlich telefonisch klären. Per Mail ist sowas immer schlecht, ich spreche aus beruflicher Erfahrung, da werden Dinge zwischen den Zeilen gelesen, die nie gesagt wurden.

Ich drück die Daumen, dass es noch ein gutes Ende nimmt.
Gruß Stefan
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Re: Geschäftsgebaren eines Händlers nach Verkauf

Beitrag von dj3ue » 15. Mai 2020, 22:09

Hört sich so an, als steht Aussage gegen Aussage.
Gemäß dem Grundsatz von Treu&Glaub sollte eigentlich beide Seiten davon ausgehen, das die Vertragsabwicklung, genauso wie die Rückabwicklung, ordnungsgemäß und vollständig abläuft, ablaufen soll.....

Ich hab schon mit einigen großen und kleinen Funk-Händlern in DL zu tun gehabt, zwei der bekanntesten wohnen in Reichweite zum Abholen, was schon öfter vorkam.
Bei einem anderen Händler in Leipzig spielt Afu eine untergeordnete Rolle, Hauptkunden sind Firmen (mein QRL auch) und Behörden, da könnte man sich solche "Unregelmäßigkeiten" wohl kaum erlauben.

Würde mich mal interessieren, ob ich mit dem Händler auch schon Geschäfte getätigt habe....ich bin gespannt :roll:
Zuletzt geändert von dj3ue am 17. Mai 2020, 15:51, insgesamt 2-mal geändert.

Dell55neu
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Re: Geschäftsgebaren eines Händlers nach Verkauf

Beitrag von Dell55neu » 17. Mai 2020, 15:33

So Leute hat sich (zumindest für mich) "geklärt":
Hatte tatsächlich den Ladeschacht und das Netzteil zum Laden in der Eile vergessen...
(kommt bei einem Mann mit fast 60 Jahren schon mal vor :roll: )
Aber:
Warum kann man das nicht in einer Mail mitteilen und lässt es sich nachschicken?
Warum beharrt man darauf, das ganze Gerät wäre nicht vollständig zurückgekommen
und somit ist der Kauf nicht rückgängig dadurch?

Habe in einer Mail nun vorgeschlagen, ich lehne die Entgegennahme des Päckchens übermorgen ab,
schicke ihm nachträglich den Ladeschacht und das Netzteil zu
und er überweist danach 84 Euro (Kaufpreis inkl. Versandkosten) oder 89 Euro (Kaufpreis inkl. aller Versandkosten).
Der nachträgliche Widerruf des Kaufes, akzeptiert der Händler mit der Überweisung des Betrages und fertig!


Trotzdem ist es (kein Hinweis welche Teile fehlen) kein Geschäftsgebaren seinerseits.
Da bin ich selbst von Wimo (OM Junge) besseres gewohnt....! :mrgreen:

73,
73, Helmut

dj3ue
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Re: Geschäftsgebaren eines Händlers nach Verkauf

Beitrag von dj3ue » 17. Mai 2020, 15:50

Dell55neu hat geschrieben:
17. Mai 2020, 15:33
Hatte tatsächlich den Ladeschacht und das Netzteil zum Laden in der Eile vergessen...
(kommt bei einem Mann mit fast 60 Jahren schon mal vor :roll: )
Ahaaaaaa? :lol: :lol: :lol:
Aber:
Warum kann man das nicht in einer Mail mitteilen und lässt es sich nachschicken?
Warum beharrt man darauf, das ganze Gerät wäre nicht vollständig zurückgekommen
und somit ist der Kauf nicht rückgängig dadurch?
Streng genommen ist es das "nicht zurück geben einer (fremden beweglichen) Sache", was man im Strafgesetzbuch
als "Unterschlagung" kennt.
Aber du hast recht, sowas sollte man erst als allerletzte Möglichkeit aussprechen und zuerst versuchen, dies in einer freundlich bestimmten Anfrage versuchen zu klären.
Habe in einer Mail nun vorgeschlagen, ich lehne die Entgegennahme des Päckchens übermorgen ab,
schicke ihm nachträglich den Ladeschacht und das Netzteil zu
und er überweist danach 84 Euro (Kaufpreis inkl. Versandkosten) oder 89 Euro (Kaufpreis inkl. aller Versandkosten).
Der nachträgliche Widerruf des Kaufes, akzeptiert der Händler mit der Überweisung des Betrages und fertig!
Im "Normalfall" trägt der Verkäufer die Rücksendekosten während einem Online-Rückgaberecht ab einem Bestellwert von 40€.
Wenn ich tatsächlich was vergessen habe, versteht es sich natürlich von selbst, das dies zu meinen Kosten nachgeliefert wird.
Trotzdem ist es (kein Hinweis welche Teile fehlen) kein Geschäftsgebaren seinerseits.
Ja das hört sich an, als ob der Händler etwas "überreagiert" hatte, warum auch immer....
sollte natürlich nicht sein, hatte ich bisher auch so noch nicht erlebt.

DL2BBF
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Re: Geschäftsgebaren eines Händlers nach Verkauf

Beitrag von DL2BBF » 17. Mai 2020, 16:35

Moin,
das kommt von dieser blöden Kommunikation per Mail.

Von der Firma kenne ich es auch noch so.
Ein Telefongespräch von 5 Minuten klärt in der Regel ein Problem auf, welches man per Mail nicht in 10 Mitteilungen sauber lösen kann.
Wir sind alle Opfer der heutigen Mail und Whattsapp Kultur.

Auf der anderen Seite kann der Händler aber auch erwarten dass die zurückgelieferte Ware in einem erneut wieder verkaufsfähigem kompletten Zustand zurückgeliefert wird. Die Zeit hier im Forum zu schreiben könnte man auch nutzen um die fehlenden Teile zu suchen oder den Händler anzurufen. Nur ein Gedanke von mir und bitte nicht als Vorwurf zu Verstehen. Mir geht es leider oft auch so. Schreiben ist ja viel einfacher als reden...

Vermutlich sind die Händler durch die Einschränkungen etwas überfordert und teilweise am Rander der Ruins.

DL2BBF
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Re: Geschäftsgebaren eines Händlers nach Verkauf

Beitrag von DL2BBF » 17. Mai 2020, 16:36

doppelt

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