Ersatz einer Vertikal

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realHans
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Re: Ersatz einer Vertikal

Beitrag von realHans » 22. Mär 2020, 13:22

Gegen die Störungen hilft ein Ferrit mit 15 oder mehr Windungen bifiliarern Kabel möglichst nahe am Router. Wenn es nicht hilft, mehr Windungen oder besser- einen Kern mit höherer Permeabilität. Material 77 ist unterste Grenze.

Siehe meinen Post in dem ich behaupte Störungen zu verursachen mit anschließender Lösung.

realHans
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Re: Ersatz einer Vertikal

Beitrag von realHans » 22. Mär 2020, 13:29

DJ7WW hat geschrieben:
22. Mär 2020, 12:45
realHans hat geschrieben:
22. Mär 2020, 11:51
Richtig. Je mehr Permeabil desto gut ;)

viewtopic.php?t=1758&start=30
In seinem Fall nicht, da ist die Mantelwellensperre beim Sender, nicht beim Modem.

73
Peter
Dann wird ja der Schirm des Koaxkabels als Gegengewicht benutzt. Da halte ich aber die Regenrinne für das bessere Gegengewicht.

Ich könnte mir vorstellen, mit einer Mantelwellensperre an der Antenne und galvanische Verbindung zur Regenrinne gibt's die eine oder andere S-Stufe mehr.
Aber das muss man natürlich ausprobieren. Ich würds tun :)

Bei meiner aktuellen Antenne (siehe 1:9 Unun funzt) habe ich zuerst auch das Koax als Gegengewicht benutzt. Mit dem Metallbalkon gab er mehr "S-Stufen" beim Empfang 🤪

73, der hans

DJ7WW
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Re: Ersatz einer Vertikal

Beitrag von DJ7WW » 22. Mär 2020, 18:32

realHans hat geschrieben:
22. Mär 2020, 13:29
DJ7WW hat geschrieben:
22. Mär 2020, 12:45
realHans hat geschrieben:
22. Mär 2020, 11:51
Richtig. Je mehr Permeabil desto gut ;)

viewtopic.php?t=1758&start=30
In seinem Fall nicht, da ist die Mantelwellensperre beim Sender, nicht beim Modem.

73
Peter
Dann wird ja der Schirm des Koaxkabels als Gegengewicht benutzt.

Woher willst Du denn sein Gegengewicht kennen?

Da halte ich aber die Regenrinne für das bessere Gegengewicht.

Dann halt mal schön...

Ich könnte mir vorstellen, mit einer Mantelwellensperre an der Antenne und galvanische Verbindung zur Regenrinne gibt's die eine oder andere S-Stufe mehr.

Man muss nur fest an so etwas glauben...

Eine S-Stufe mehr erfordert eine 4-Element Yagi, eine weitere (die eine oder andere) dann davon 4 Stück gestockt.

Aber das muss man natürlich ausprobieren.

Ich würds tun :)
Das kann ich mir vorstellen...man muss das natürlich nicht ausprobieren.

Besser unwirksam machen kann man die Mantelwellensperre ja nicht als mit einer zusätzlichen Erdleitung zur Regenrinne.

Aber es ging wohl eher um die geeignete Permeabilität.

73
Peter

realHans
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Re: Ersatz einer Vertikal

Beitrag von realHans » 26. Mär 2020, 15:40

Hallo Stefan,
wie bist nun mit deiner Antenne zufrieden? Aufgebaut und passt oder hast Versuche gemacht?
73, der hans

DL8SFZ
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Re: Ersatz einer Vertikal

Beitrag von DL8SFZ » 26. Mär 2020, 22:14

Hallo Hans,
ein paar Versuche habe ich schon gemacht und bin mit dem Ergebnis zufrieden. Zumindest konnte ich im ersten Vergleich keinen Unterschied zur vorherigen Antenne erkennen. Und dann ist das für mich schon mal gut.

Vergleich ist auch schwierig, weil ich ja auch nicht zwischen beiden Antennen hin und her schalten kann. Aber das, was ich an Rückmeldung bekomme, entspricht ungefähr dem, was ich vorher auch hatte.

Gruß
Stefan
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realHans
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Re: Ersatz einer Vertikal

Beitrag von realHans » 27. Mär 2020, 08:08

Als ich meine 1:9 Unun Antenne aufbaute, notierte ich die Feldstärke der FT8 Stationen auf verschiedenen Bändern (die sind ja immer da) Als ich dann von Koax Gegengewicht auf Balkon Gegengewicht umbaute, waren alle Feldstärken besser.
Das ist jetzt nicht sonderlich Aussagekräftig, doch kann ich nun mit Sicherheit sagen, welcher Aufbau besser ist.

73, der hans

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Re: Ersatz einer Vertikal

Beitrag von DL8SFZ » 5. Apr 2020, 08:34

Hallo Hans,
das ist ja eigentlich die Frechheit der kommerziellen Antennenanbieter, dass sie sowas auch noch in ihren Unterlagen für gut befinden! Wobei man die Vertikals mit 9:1 nicht ganz verteufeln darf! Mit der GPM-1500 von Wimo habe ich auf den oberen Bändern, also 17 aufwärts wirklich gute Erfahrung gemacht. Nur auf 40m und noch tiefer geht da halt nichts mehr.

Schön wäre es ja auch immer, wenn man eine originale Antenne aufgebaut lassen könnte und dann die neue Ausführung parallel dazu. Dann mit WSPR bestücken und über einen gewissen Zeitraum laufen lassen bringt vergleichbare Ergebnisse.

Deutlich ist bei diesen 9:1-Unun-Antennen bei 6,3m Länge der Effekt, wenn man den Unun rauswirft und den Strahler direkt an einen Automatiktuner am Fußpunkt anschließt. Da öffnen ich auf 40m Welten und plötzlich geht auch auf 80m etwas. Bei mir waren es bei 40m ca. 10dB gegenüber vorher und bei 80m über den Daumen gepeilt 30dB. Aufgrund dieser Erkenntnis habe ich dann die zuschaltbare Spule in den Fußpunkt eingebaut un dadurch nochmals eine Verbesserung erreicht. Zwischen Original und jetzt liegen Welten!

Wichtig waren aber immer ordentliche Radials oder großflächiges Gegengewicht. Ich will nicht wissen, was die HF auf dem Kabel alles macht, wenn ich die Radials abklemmen würde...

Gruß Stefan
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Re: Ersatz einer Vertikal

Beitrag von DJ7WW » 5. Apr 2020, 09:59

DL8SFZ hat geschrieben:
5. Apr 2020, 08:34

Deutlich ist bei diesen 9:1-Unun-Antennen bei 6,3m Länge der Effekt, wenn man den Unun rauswirft und den Strahler direkt an einen Automatiktuner am Fußpunkt anschließt. Da öffnen ich auf 40m Welten und plötzlich geht auch auf 80m etwas. Bei mir waren es bei 40m ca. 10dB gegenüber vorher und bei 80m über den Daumen gepeilt 30dB.
Das ist ja auch logisch wenn die Impedanz einer Antenne auf 40m 10 Ohm beträgt und 2,5 Ohm auf 80m, daß an 450 Ohm keine Anpassung vorhanden ist.

73
Peter

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Re: Ersatz einer Vertikal

Beitrag von DL8SFZ » 5. Apr 2020, 13:01

Das weiß ich jetzt, Peter, bin aber selber auch eine längere Zeit auf dem Holzweg gewesen. Aber die vielen User solcher Antennen verstehen das Prinzip nicht dahinter. Die lesen, geht auch ohne Radials und die Welt ist bei denen in Ordnung. Und Hans hat ja geschrieben, wie seine Antenne unter Einsatz von Radials besser wurde.
Gruß Stefan
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