Welche Fundamentgröße...?

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DJ7WW
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Re: Welche Fundamentgröße...?

Beitrag von DJ7WW » 6. Jun 2021, 15:17

DM2DX hat geschrieben:
6. Jun 2021, 10:23
@DJ7WW
Eigentlich sollten im 1. Beitrag mehr Angaben zum Mast stehen... Längenmasse.JPG
Der ist schon recht stabil.
Ich hatte einen ähnlichen 16m hoch, Modell EM/1580/63/150, der konnte 210N Windlast bei 130km/h aufnehmen.
Verkürzt auf 11m durch weg lassen der oberen drei Schüsse reichte er freistehend für Rotor und CL33 von Mosley.

Vergleich mal Deinen Mast mit denen der Tabelle, da wirst Du die Belastbarkeit abschätzen können.
Auch passende Halterungen und Zubehör sind da vermutlich zu beziehen.

https://www.letrona.ch/userdata/let-eur ... atalog.pdf

73
Peter

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DM2DX
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Re: Welche Fundamentgröße...?

Beitrag von DM2DX » 6. Jun 2021, 16:11

Danke für den Tipp. Ich habe diesen Hersteller nun mal angeschrieben, eventuell bekomme ich dorther auch meine gesuchten Halteschellen.

Dipol
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Re: Welche Fundamentgröße...?

Beitrag von Dipol » 10. Jun 2021, 11:23

DM2DX hat geschrieben:
5. Jun 2021, 14:54
Nächste Woche wird gegossen, dann noch ein 9 m Tiefenerder.
Seit in den Normen für Blitzschutz und Antennensicherheit generell ein vollständiger (Blitz-)Schutzpotentialausgleich mit Verbindung aller Erder gefordert ist, sind die 9 m Länge von Tiefenerdern im Blitzschutzbau nur noch eine unverbindliche Empfehlung. Als Mindestlänge genügen für Ableitungen von LPS oder Antennenerdungen Tiefenerder mit mind. 2,5 m + 0,5 m Kopfversenkung unter Grund und bei Oberflächenerdern mind. 5 m bei erdfühligem Einbau in 0,5 m frostfreier Tiefe.

Bei 4 m² Fundamentfläche hätte ich jedenfalls einen kostengünstigen Fundamenterder eingebaut, der mit einem möglichst eng neben einem Koax-Erdkabel verlegten isolierten Potentiialausgleichsleiter oder noch besser einem erdfühlig verlegten NIRO-Ringerderdraht mit dem obligatorischen Schutzpotentialausgleich des Gebäudes verbunden ist.

Erdungen können die zugedachte Brand- und Blitzschutzfunktion nur erbringen, wenn auch die Verbinder nach Prüfnorm Klasse H = 100 kA erfüllen. 9 m Erderlänge befreien weder von der Blitzstromtragfähigkeit der Verbinder noch von einem lückenlosen Potentialausgleich.

In der nächsten Ausgabe der DIN VDE 0855-300 wird eine Öffnungsklausel für CB- und Afu-Antennen enthalten sein, dass diese wie international üblich auch nach IEC 60728-11 errichtet werden dürfen. Die in DIN VDE 0855-300:2008-08 noch enthaltene Befreiung die Koaxschirme von Langdrahtantennen nicht in den PA einbeziehen zu müssen, gibt es in der IEC bzw. DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) nicht und muss in der neuen Ausgabe der DIN VDE 0855-300:2021-xx gestrichen werden, da sie mit den Grundnormen der Reihe DIN VDE 0100 unvereinbar ist.

Zur Statik:

Bislang vermisse ich in der Diskussion eine vereinfachte Berechnung der Biegemomente (> 1.650 Nm ist ein Statiker gefordert) wie sie nach DIN VDE 0855-300:2008-08 noch gefordert ist. Wegen Inkompatibilität zu den komplexeren Eurocode-Normen muss die leider entfallen. Diese Berechnung ist zwar schon lange überholt und bauaufsichtlich nicht mehr relevant, hat sich aber bewährt.

Bis Windzone 2 mit Grundwindgeschwindigkeit 25 m/s halte ich als Nicht-Statiker die Anwendung des Tools von OM Detlef Schmegel bis 18 m Höhe für vertretbar. Neuburg am Rhein befindet sich in Windzone 1 mit nur 22,5 m/s.

DJ7WW
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Re: Welche Fundamentgröße...?

Beitrag von DJ7WW » 11. Jun 2021, 11:55

Dipol hat geschrieben:
10. Jun 2021, 11:23

Bis Windzone 2 mit Grundwindgeschwindigkeit 25 m/s halte ich als Nicht-Statiker die Anwendung des Tools von OM Detlef Schmegel bis 18 m Höhe für vertretbar. Neuburg am Rhein befindet sich in Windzone 1 mit nur 22,5 m/s.
Ja, ein gutes Tool, benutze ich ebenfalls zumal man auch andere Zugfestigkeiten, z.B. die für Chromoly-Stahl 4130 eintragen kann.
Im Bereich Neuburg Stadt würde ich mit Böen bis 100km/h rechnen, also eher ca. 28m/s.
In Kerpen, ebenfalls Windzone 1 habe ich 205km/h während Wibke erlebt, das entspricht knapp 56m/s.
Am jetzigen Standort sind 130-150km/h mehrmals im Jahr die Regel, bei Kyrill waren es 194km/h und der von Kyrill mitgeschleppte F3 Tornado erreichte hier 280km/h.

Gruß
Peter

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Re: Welche Fundamentgröße...?

Beitrag von DM2DX » 12. Jun 2021, 19:53

Für den Blitzschutz / die Erdung gibt es ein Messprotokoll von einer Fachfirma.

Bei Neuburg am Rhein handelt es sich um das in Rheinland-Pfalz /JN48DX.
Neuburg Stadt? Könnte eventuell das an der Donau sein?

dj3ue
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Re: Welche Fundamentgröße...?

Beitrag von dj3ue » 13. Jun 2021, 10:51

DF5WW hat geschrieben:
5. Jun 2021, 19:29
So nicht ganz korrekt. Masthöhe incl. Antenne darf 10m nicht übersteigen. Bei einer 7m Vertical also
max. 3m Mast oder bei einer 10m Vertikal eben kein Mast mehr. Bin auch in RLP. Abweichen kann man
davon wenn der Mast an einem Gebäude befestigt ist. Da zählen die 10m erst ab dem Punkt an dem der
Mast (incl. Antenne) die Dachhaut übersteigt.
Ach stimmt.
Da haben sich reihenweise Anwohner beschwert, warum die Stadt diese potthässlichen Dinger genehmigt hat.
Antwort: Hamma net ;-)
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