Voraussetzungen Klasse E

Alles was man für die Amateurfunk Prüfung wissen muss.
K726XAA
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Re: Voraussetzungen Klasse E

Beitrag von K726XAA » 5. Mär 2019, 15:53

DO9HC hat geschrieben:
24. Jan 2019, 17:28
Zumindest in meinem Distrikt ist alles mehr oder weniger tot.
..nicht nur in Deinem. :lol:

Grenzschieber
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DL0HGA

Beitrag von Grenzschieber » 8. Jul 2019, 17:10

DJ7WW hat geschrieben:
24. Jan 2019, 18:46
DO9HC hat geschrieben:
24. Jan 2019, 17:28
Früher war die Prüfung bestimmt schwerer, dafür gab's bestimmt mehr Möglichkeiten der praktischen Ausbildung. Es gab überall mehr Aktivität, Kurse, Aubildungsfunk, Klubstationen usw.. Zumindest in meinem Distrikt ist alles mehr oder weniger tot.
Das ist allerdings richtig, ich war bereits als Schüler regelmäßig an Wochenenden an der Clubstation DL0HGA und deren Collins 75A4.
Dort habe ich auch die ersten "richtigen" Antennen kennen gelernt (Rhombus) und bin auf Gittermasten von 100m Höhe rum geklettert.

" DL-qtc 04/1964, S 228 – Kurz rekapituliert: Im Mai 1956
wird der Ortsverband Essen neu gegründet; es kommt zu
Differenzen, die dazu führen, dass sich im Herbst unter der
Leitung von Studienrat Gustav Nüttel, DL3FS, eine neue
Amateurfunk-Vereinigung abspaltet, die sich den Namen
Technische Amateurfunk Vereinigung (TAV) gibt. Sie geht
sehr schnell in Opposition zum DARC. Der Streit führt zur
Untersagung der QSL-Vermittlung für Nichtmitglieder des
DARC durch das Bundespostministerium. Die TAV betreibt
mit DL0HGA eine bestausgestattete Klubstation in MülheimHeissen
auf dem Gelände einer ehemaligen Funkstelle der
Bundesbahn (Hausbergstraße 239). Im Mai 1959 löst sich die
TAV schließlich auf und meldet ihre Vollmitglieder zum
DARC um."

Die Clubstation DL0HG des Gymnasiums war auch bestens ausgestattet, KW Anton, DX100, HRO und jede Menge Bastelmaterial und Militär Funkgeräte aus Surplus Beständen.

Dort fanden Dienstag und Donnerstag Abends im Physiksaal Amateurfunk Lehrgänge statt, inklusive Prüfung vor Ort.

Bild

73
Peter
Ich bin auch auf den Masten herum geklettert und war bei Gustav Nüttel im Helmholz Gymnasium bei den Morsekursen

DJ7WW
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Re: DL0HGA

Beitrag von DJ7WW » 10. Jul 2019, 23:54

Grenzschieber hat geschrieben:
8. Jul 2019, 17:10

Ich bin auch auf den Masten herum geklettert und war bei Gustav Nüttel im Helmholz Gymnasium bei den Morsekursen
Wann war das?
Beim Morse- und Technikkurs am Gymnasium war ich ab 1958 und meist Samstags bei DL0HGA in Heissen.
Ab 1961 bis 1964 war ich bei Radio Fern, 1962-63 überwiegend im Teileverkauf.

73
Peter

DavidTurman
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Re: Voraussetzungen Klasse E

Beitrag von DavidTurman » 8. Aug 2020, 21:30

Hallo!

Dann hole ich doch diesen Thread mal wieder hervor.

Auch ich mache mich ab der nächsten Woche an den Lernprozess für die Prüfung und stehe noch absolut am Anfang. Ich komme nicht aus dem Technikbereich und habe auch von Technik - egal in welcher Form - überhaupt gar keine Ahnung. Physik hat mich in der Schule auch nur wenig interessiert. Ich war mehr so der kreative Typ und das auch nur im lyrischen Bereich. Klar habe ich mit meinen Eltern auch gebastelt, aber das ebenfalls nur widerwillig. Kurz: handarbeitliche technische Dinge konnte ich absolut nicht leiden. So ist es wohl bis heute geblieben.

Ich habe mir sehr viele unterschiedliche Lernmethoden angesehen und mich schlussendlich dazu entschieden, zweigleisig zu fahren. Einmal mit dem DARC Online-Lehrgang von Herrn Moltrecht und dann habe ich mich zum Fernlehrgang Amateurfunk bei der Fernschule Weber angemeldet.
Für Dinge, die man auswendig lerenen muss (Q-Schlüssel, Betriebliche Abkürzungen, Landeskenner, Frequenzen etc.), werde ich mir Karteikarten anlegen und mich mit diesen abfragen.
Am meisten fürchte ich die Technik, da ich mit ihr nie viel am Hut hatte. Aber vielleicht kommt ja der Appetit beim Lernen.

Der Fernlehrgang besteht aus neun Lehrbriefen, von denen ich jeden Monat einen abschließen möchte, so dass ich mich dann Ende April 2021 zur Prüfung anmelden kann. Da ich tagsüber arbeite, bleiben mir nur die Abendstunden bzw. die Wochenenden zum Lernen. Für die einzelnen Monate habe ich mir einen Stundenplan kreiert, der den Themengebieten des Fernlehrganges angemessen ist. Die Themen, die recht umfangreich auftauchen, finden auch in meinem Stundenplan stärkere Berücksichtigung. Für z. B. September warten die Fächer

Allgemeine physikalisch-technische Grundlagen
Der Amateurfunkverkehr
Halbleiter und Elektronenröhre
Amateurfunkpraxis: Schaltungen und Geräte
Morsen

auf mich (in der Reihenfolge ihrer Komplexität, das heißt "Allgemeine physikalisch-technische Grundlagen" und "Der Amateurfunkverkehr" werden täglich in meinem Stundenplan auftauchen.)

Das ganze kann ich abkürzen, indem ich schon bis zu zwei Monate vorher meine Prüfung machen kann (frühestens im März 2021).

Was mich am Themengebiet "Amateurfunkpraxis" etwas stört, ist die fehlende praktische Anwendung. Denn in meinem Lehrgang steht es ja nur auf dem Papier, also kann ich es nur theoretisch lernen. Etwas praktische Anwendung wäre aber vielleicht nicht verkehrt, so festigt sich die Theorie vielleicht besser.
Für diesen Monat habe ich noch Glück, denn da befasst sich die Amateurfunkpraxis mit dem Thema "Löten". Am nächsten Wochenende gehe ich auf ein Funkertreffen und hoffe, dass dort vielleicht jemand etwas "Ausbildungsmaterial" dabei hat (Übungsplatinen, nicht mehr gebrauchte Drähte, Lötkolben und Lötzinn), damit ich dort die Theorie auch anwenden kann. Wie es für die folgenden Monate aussieht, da muss ich mir noch etwas überlegen.

Wie auch immer, ich bin ganz zuversichtlich, dass ich mit dieser Lernmethode auch die Prüfung bestehen werde.

Bis dann
Dave

db6zh
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Re: Voraussetzungen Klasse E

Beitrag von db6zh » 10. Aug 2020, 20:44

Hallo Dave,

für die Betriebstechnik wäre ein KW-Empfänger sinnvoll, mit dem Du -auch mit nur-Stückchen-Draht-Antenne- auf den Bänder viel zuhörst. UKW ist nicht ganz so geeignet, weil das oft lokale Ratsch-Runden sind, bei denen wegen persönlicher Bekanntschaft der Funker die Betriebstechnik ....... sagen wir mal, etwas großzügig gehandhabt wird.

Löten können ist immer gut, aber kein Teil der Prüfung. Frag bei so einem Treffen mal nach einem preiswerten KW-Empfänger. Ansonsten, .... die Technik-Prüfung ist keine Hochschul-Abschlußprüfung. Es gibt genügend Funkamateure, die einiges auswendig gelernt haben. Vieles festigt sich dann in der Praxis.

73 Peter

DF9HC
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Re: Voraussetzungen Klasse E

Beitrag von DF9HC » 11. Aug 2020, 08:38

db6zh hat geschrieben:
10. Aug 2020, 20:44
Frag bei so einem Treffen mal nach einem preiswerten KW-Empfänger.
Oder hör erst mal auf einem Web-SDR zu wie z.B. hier: http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/

DavidTurman
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Re: Voraussetzungen Klasse E

Beitrag von DavidTurman » 11. Aug 2020, 11:30

DF9HC hat geschrieben:
11. Aug 2020, 08:38
db6zh hat geschrieben:
10. Aug 2020, 20:44
Frag bei so einem Treffen mal nach einem preiswerten KW-Empfänger.
Oder hör erst mal auf einem Web-SDR zu wie z.B. hier: http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/
Hallo!

Das tue ich bereits. SDR kenne ich, schließlich verfolge ich dort seit zwei Wochen jeden Dienstag den Morselehrgang.
Auf Twente habe ich allerdings noch gar nicht reingehört. Sollte ich mal tun.

do1jml
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Re: Voraussetzungen Klasse E

Beitrag von do1jml » 16. Sep 2020, 12:46

XNR76 hat geschrieben:
28. Jun 2018, 14:14
In diesem Zusammenhang frage ich mich auch, ob ich es innerhalb eines Jahres schaffen kann, mir das nötige Hintergrundwissen anzueignen, um eine realistische Chance auf das bestehen der Prüfung habe, immerhin bin ich bereits mitte 40.

Hat jemand von euch Erfahrungen mit der Prüfung im bereits gesetzten Alter?
(Antwort zu einem Post von 2018...)

Ich bin Mitte 50 und habe die Prüfung Klasse E kürzlich bestanden aber ich war etwas überrascht, dass die meisten Teilnehmer bei der Prüfung wesentlich jünger waren. Ich hätte eher erwartet, dass mehr Teilnehmer im Rentenalter gewesen wären... ;)

DF9HC
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Re: Voraussetzungen Klasse E

Beitrag von DF9HC » 16. Sep 2020, 12:49

Ich hab die Klasse A mit 50 gemacht, die anderen Teilnehmer waren z.T. so in ähnlichem Alter, auch einige jüngere.

db6zh
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Re: Voraussetzungen Klasse E

Beitrag von db6zh » 16. Sep 2020, 19:58

Wenn ich jetzt nicht suchen muß (irgendwo cqDL Nr. aufgehoben, weil die ach so schwere Prüfung immer wieder ein Thema ist): der jüngste mit 11, der älteste mit 79. Ohne Gewähr.

Nur damit weiter gestöhnt werden darf, <11 oder >79 :-) ,
73 Peter

(ich habe es für DARC-interne Diskussion auf irgend einem Doc, weil ja immer irgendwer alles noch leichter machen möchte)

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